Scheitern: Unser stärkstes Werkzeug
Scheitern hat in Deutschland einen schlechten Ruf. Alles ist erlaubt, solange man nicht scheitert. Dabei sind es die überdurchschnittlichen erfolgreichen Menschen, die wieder und wieder scheitern und damit oftmals die Voraussetzungen für ihren Erfolg legen. Sie haben eine positive Fehlerkultur, wo scheitern sogar erwünscht ist.
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Das Einzige, was zwischen den meisten Menschen und ihren großen Träumen steht, ist die Angst davor, sie nicht zu erreichen. Dabei können wir auch erfolgreich scheitern. Aber leider ist das etwas, was wir in unsere Gesellschaft nur sehr geringfügig lernen. Bereits in der Schule lernen wir erfolgreich zu sein und gute Noten zu schreiben. Aber wir lernen nicht zu scheitern. Niemand sagt uns, wie wir mit einer schlechten Note umzugehen haben. Das einzige, was wir zu hören bekommen ist, dass wir mit schlechten Noten keine Zukunft haben.
Never give up heißt die Zauberformel. Resiliente Menschen, die erfolgreich sind und ihre Ziele im Leben erreichen, sind widerstandsfähig und sehen in Misserfolgen und Krisen eine Herausforderung und keine Bedrohung. Oftmals sind sie auch mental stark, denn Resilienz führt zu mentaler Stärke.
6 Gründe, warum es gut ist zu scheitern
Natürlich wollen wir nicht scheitern. Niemand von uns möchte das. Aber dennoch verbergen sich hinter dem Scheitern positive Effekte. Im Folgenden finden Sie 6 Gründe, warum es durchaus gut sein kann zu scheitern.
Scheitern bietet neue Chancen
»Wo eine Tür zu geht, geht eine andere wieder auf.« Diese Aussage ist nicht nur bekannt, sie ist auch richtig. Wenn wir scheitern, bieten sich daraus immer neue Chancen.
Scheitern deckt unsere Schwächen auf
In den meisten Fällen scheitern wir mit etwas, weil wir nicht gut genug waren. Das Scheitern deckt also unsere Schwächen auf. Und an denen dürfen wir arbeiten ...
Scheitern macht stärker
So schlimm es auch sein mag zu scheitern und Misserfolg einstecken zu müssen: Am Ende machen Sie uns stärker und besser. Es darf also durchaus das Positive darin gesehen werden.
Scheitern macht resilient
Wenn wir häufiger scheitern, fördert das unsere Resilienz und mentale Gesundheit. Wer nie scheitert, der hat auch keine innere Widerstandsfähigkeit. Es ist also ein nützliches Instrument.
Scheitern steigert das Selbstvertrauen
Auch wenn im ersten Moment nach dem Scheitern das Selbstvertrauen im Keller ist: Wer richtig mit dem Scheitern umgeht, steigert langfristig auch sein Selbstvertrauen.
Scheitern zeigt unseren Mut
Wer scheitert, der hat Mut! Warum? Weil er es überhaupt zum Scheitern gebracht hat. Die meisten Menschen haben so viel Angst vor dem Scheitern, dass sie es gar nicht erst versuchen.
Warum haben wir eigentlich Angst vor dem Scheitern?
Ein Mann sieht auf einer Party eine attraktive Frau und überlegt, ob er sie ansprechen soll. Letztlich entscheidet er sich dagegen, weil er Angst hat, einen Korb zu bekommen. Ein Angestellter bekommt von seinem Chef eine neue Position angeboten, hat aber Angst, dass er die Erwartungen nicht erfüllen kann. Und was machen wir dann? Wir überzeugen uns selbst, dass wir den Job so oder so nicht bekommen hätten oder die attraktive Dame bereits vergeben ist. Selbst, wenn sie nicht vergeben ist, hat sie bestimmt kein Interesse. Wir suchen nach allen nur denkbaren und möglichen Entschuldigungen, warum wir etwas nicht tun können. Wir finden Gründe, die in unseren Augen beweisen, dass unsere Pläne keine Aussicht auf Erfolg haben. Letztlich vermeiden wir es auf diese Weise, mit der Angst vor Fehlschlägen in Berührung zu kommen.
Die Angst vor Fehlern und dem Scheitern
Wer sich von der Angst vor einem Misserfolg abhalten lässt etwas zu machen, der ist bereits gescheitert, bevor er überhaupt begonnen hat. Diese ständige Angst der Menschen davor Fehler zu machen. „Ich will einfach nichts falsch machen!“ Es ist doch schon ein Fehler, keine Fehler machen zu wollen. Es gibt Menschen, die verschwenden ihr ganzes Leben beim Versuch, keine Fehler zu machen.
Perfektion ist der erste Schritt zum scheitern
Erlauben Sie sich doch einfach mal selbst nicht perfekt zu sein. Der schlechte Ruf des Scheiterns liegt mitunter auch an unserem Maßstab der Perfektion. Einen Maßstab, den wir uns selbst auferlegen. Perfektion ist bestens geeignet, um fehlerlos unterzugehen. Wer glaubt, in allem perfekt zu sein, der hört auf sich zu entwickeln. Mal abgesehen davon, dass dies die Einstellung eines dummen und naiven Menschen ist. Wir können nicht in allem perfekt sein. Wir können noch nicht einmal in allem sehr gut sein. Das heißt aber nicht, dass wir nicht in allem besser werden können. Es sind immer die Menschen, die von einer Niederlage zur nächsten hüpfen, die der Meinung sind, sie können alles und wissen alles besser.
Es ist doch toll und befreiend, sich selbst zu erlauben nicht perfekt zu sein, denn dann dürfen wir Mensch sein. Dazu gehört es eben auch Fehler zu machen.
Was sagen bloß die anderen, wenn ich scheitere?
Das Schlimme dabei ist, dass wir in Wirklichkeit keine Angst davor haben zu scheitern oder Fehler zu machen. Wir haben Angst davor zu versagen und hinter der Angst zu versagen steckt eigentlich nur die Angst vor Ablehnung. Es ist die Angst davor, was andere über uns sagen oder denken, sollten wir etwas falsch machen oder nicht schaffen. Das sind fehlendes Selbstvertrauen und fehlender Selbstwert. Sobald wir einmal scheitern, geht unser Selbstwert in den Keller, was im Grunde totaler Quatsch ist. Wie wir mit dem Scheitern umgehen, liegt zu einem großen Teil auch an unserem Selbstbewusstsein. Wenn wir also unser Selbstbewusstsein stärken und an unserer Selbstliebe arbeiten, stärken wir gleichzeitig auch die Fähigkeit mit Misserfolgen umzugehen.
Die Kunst des Scheiterns
Was machen Sie, wenn Ihr großer Traum platzt? Wenn alles gegen Sie und nicht für Sie läuft? Geben Sie auf oder machen Sie weiter? Top Keynote Speaker Markus Czerner zeigt in seinem inspirierenden Keynote Vortrag, dass jede Niederlage einen Sinn hat.
Warum scheitern so wichtig ist
Wahrer Erfolg funktioniert nur, wenn Scheitern erlaubt ist und wir unsere Niederlagen knallhart analysieren, mit dem Ziel uns zu verbessern. Nur so finden Wachstum und Entwicklung statt. Zu viele Menschen nehmen sich jegliche Form von langfristigem Erfolg, weil Fehlversuche einfach ignoriert und unter den Teppich gekehrt werden. Dann wird ein Vorhaben eingestellt, weil es gescheitert ist, anstatt es einfach noch mal zu versuchen, inklusive der zahlreichen Informationen, warum Versuch Nummer eins ein Fehlversuch war. Oder aber, was noch viel schlimmer ist, es werden immer wieder die gleichen Fehler gemacht.
Wir können nicht ohne Fehler leben
Uns Menschen ist es nicht möglich, ohne Fehler zu leben. Und ohne Fehler gibt es auch keinerlei Weiterentwicklung. Durch den gesellschaftlichen Druck unterschätzen wir zu sehr, wie viel wir aus unseren eigenen Fehlern lernen können. Dieser Druck führt dazu, dass wir nur einen Versuch unternehmen, unsere Ziele zu erreichen. Misslingt dieser Versuch, begraben wir unsere Ziele. Neue Ziele setzen ist dann auch kein Thema mehr. Und dann suchen wir die Schuld bei anderen Menschen. Zugegeben, es ist auch schön, wenn andere Schuld daran haben, dass wir nicht da sind, wo wir eigentlich gerne wären oder nicht das haben, was wir eigentlich gerne hätten, Hauptsache uns selbst trifft keine Schuld.
Scheitern fördert Wachstum
Wenn wir unsere Niederlagen nicht analysieren, wie zum Teufel wollen wir dann besser werden?
Wenn uns immer alles auf Anhieb gelingt, wie wollen wir uns dann weiterentwickeln? Wie wollen wir ein nächst-höheres Niveau erreichen? Wir sind 1000 Mal auf die Nase gefallen, bevor wir auch nur einen Schritt laufen konnten, aber wir sind 999 Mal besser auf die Nase gefallen, bis wir gut genug waren, zu laufen. Haben wir da aufgegeben? Nein, weil wir noch nicht richtig denken konnten und es uns egal war, dass wir gescheitert sind. Uns war es auch egal, was andere darüber gedacht haben. Wir haben es einfach weiter versucht, bis wir gut genug waren zu laufen.
Buchtipp: Die Kunst des Scheiterns
Was zeichnet erfolgreiche Menschen aus? Was machen sie anders? Und warum ist Scheitern für sie ein Ansporn? Top Speaker und Keynote Speaker für Resilienz Markus Czerner gibt in seinem Resilienz Buch Antworten auf diese Fragen.
Ein Plädoyer fürs Scheitern und gegen die Null-Fehler-Toleranz.
Perspektivwechsel: können wir wirklich scheitern?
Wir haben zwar Angst davor zu scheitern, aber in Wirklichkeit können wir gar nicht scheitern. Scheitern sollte nicht unser Bestatter sein, sondern unser Lehrer. Niemand hat Angst davor, sich weiterzuentwickeln und etwas neues zu lernen. Genauso sollte es mit der Angst vor dem Scheitern auch sein …
Wir scheitern nicht, wir lernen hinzu
Scheitern ist nicht das Gegenteil von Erfolg. Es ist ein wichtiger Teil davon. Misserfolg gehört zum Erfolg, wie die Luft zum Atmen. Vielmehr noch, Misserfolg macht Erfolg überhaupt erst möglich. Was wäre, wenn jede Niederlage in Wirklichkeit ein Gewinn ist? Ein Gewinn, der uns stärker und besser macht und auf den Erfolg vorbereitet. Wir müssen nur bereit sein den Gewinn zu sehen – und ihn zu nutzen. Alles, was wir dafür tun müssen, ist dem Wort Scheitern eine neue Bedeutung zu geben, und die Bedeutung ist klar: Wir scheitern nicht, wir lernen hinzu. Misserfolg sollte unser Lehrer sein, nicht unser Bestatter. Scheitern bedeutet lediglich Verzögerung, nicht Aufgabe. Es ist ein vorübergehender Umweg, den wir einlegen müssen, mehr nicht. Sehen Sie jede Krise als Chance. Zu scheitern gehört auf dem Weg zum Erfolg dazu. Wer das nicht kann, der sollte über ein Resilienz Coaching oder Resilienztraining nachdenken.
Scheitern als Inspiration besser zu werden
Wir müssen nur den Mut haben uns unseren Niederlagen zu stellen. Gepaart mit der Frage, was wir in Zukunft besser machen können. Zu scheitern bedeutet, zu 98 Prozent nicht gut genug zu sein, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt. Das heißt aber nicht, dass wir nicht besser werden können. Wer Niederlagen als Grund nimmt, sein Vorhaben nicht weiter zu verfolgen, der hört auf sich zu entwickeln. Jedes einjährige Kind, das laufen lernt, macht es uns vor
Wir erwarten immer, dass wir auf Anhieb gut genug sind, unsere Ziele zu erreichen. Dass uns dabei die Erfahrung und oftmals sogar die nötigen Kompetenzen fehlen, ist uns egal. Erfolgreich werden passiert nicht über Nacht. Dass alles auf Anhieb gelingen muss, ist eine Erwartungshaltung, die zum Scheitern verurteilt ist. Vielmehr müssen wir jeden Fehlversuch als Motivation nehmen, besser zu werden. Und eines steht fest: wenn wir nicht scheitern, haben wir es nicht versucht.
Kann man »erfolgreich scheitern« lernen?
Niemadn wird mit der Fähigkeit des erfolgreichen Scheiterns geboren. Vielmher ist es eine Fähigkeit, die erlernt werden kann und die kontinuierlich weiterentwickelt werden sollte. Doch reich dafür ein bloßes Resilienz Coaching oder Resilienztraining aus?
Resilienz Trainer gibt es sehr viele am Markt – und allein das zeigt schob, wie relevant die hier angebotenen Dienstleistungen sind. Die Nachfrage nach einem Resilienz Seminar ist hoch, sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen. Daher sind solche Coachings durchaus zu empfehlen. Es sollte nur nicht der Fehler gemacht werden, in diesen den heiligen Gral zu sehen. Denn diesen wird es hier nicht geben. Resilienz ist eine Fähigkeit, die erlernt werden kann. Aber auch eine Fähigkeit, die gepflegt werden möchte. Ein Resilienz Trainer kann zwar das nötige Wissen vermitteln, an welchen »Baustellen« man arbeiten kann. In die Umsetzung muss allerdings jeder selbst kommen.
Es ist also ein kontinuierlicher Prozess, ähnlich wie die eigene Fitness. Man hat Phasen, wo man extrem fit ist und dann auch mal Phasen, wo man es eben nicht so ist. Dann gilt es wieder daran zu arbeiten und sich zu verbessern. Entweder alleine, wenn man weiß, wie es geht – oder eben mit einem Fitnesstrainer. Gleiches gilt für die Resilienz. Fazit: Resilienz ist erlernbar und die Zusammenarbeit mit einem professionellen Coach durchaus empfehlenswert. So gelingt es dann auch, eine Krise als Chance zu sehen …
Über den Autor: Top Redner Markus Czerner
Markus Czerner gehört zu »einem der besten Redner im deutschsprachigen Raum« (Founders Magazin) und wird von Marktführern sowie Top Brands gebucht. Als Top Keynote Speaker für Motivation und Keynote Speaker für Change Management begeistert er sein Publikum mit authentischen und mitreißenden Vortragsthemen. Mit seiner einzigartigen Art, komplexe Inhalte greifbar und inspirierend in einem Impulsreferat zu vermitteln, sorgt der Motivationsredner für nachhaltige Begeisterung und lässt seine Zuhörer nicht nur zuhören, sondern aktiv mitdenken und handeln.
Markus Czerner ist außerdem erfolgreicher Autor von sieben Büchern, von denen zwei auf die Bestseller-Listen gelangten. Das renommierte Erfolg Magazin zählt der Top Speaker zu den 500 bedeutendsten Persönlichkeiten der Erfolgswelt.
Seine eigene Reise, die ihn vom »No-Name« zu einem der erfolgreichsten Vortragsredner Deutschlands führte, zeigt, wie durch Durchhaltevermögen, Mut und eine klare Vision alles möglich ist. In seinem Speaker Training gibt der Gastredner und Business Coach nicht nur wertvolles Wissen weiter, sondern auch die praxisnahen Strategien, die er selbst genutzt hat, um als Top Redner und Unternehmer erfolgreich zu werden.
Sie wollen für Ihr nächstes Event einen mitreißenden Redner buchen und suchen noch einen außergewöhnlichen Keynote Vortrag? Dann freut Markus Czerner sich auf Ihre Anfrage, die persönlich von ihm innerhalb von 24 Stunden beantwortet wird.